Warum sich Crowdinvesting lohnt

Sie möchten in eine Immobilie investieren, haben aber nicht genügend Eigenkapital? Dann versuchen Sie es doch einfach mal mit Crowdinvesting. Crowdinvesting ist noch relativ jung und wirft deshalb bei den Anlegern so einige Fragen auf. Wir versuchen die wichtigsten zu klären.

Was ist Crowdfunding?

Crowdfunding kommt aus dem Englischen und heißt übersetzt nichts anderes als „Schwarmfinanzierung“. Das bedeutet: Ein „Schwarm“ von Einzelpersonen legt kleine Beträge zusammen, zur Finanzierung eines kleinen Projektes. Allerdings werden in diesem Fall keine kleinen Projekte geboten, sondern es werden den Geldgebern die Möglichkeit geboten sich mit handfesten Renditechancen an Geldanlagen zu beteiligen. Diese Form des Crowdfundings, bei dem die Investoren einen monetären Gewinn erwarten, wird auch häufig als “Crowdinvesting“ oder “Equity-based Crowdfunding“ bezeichnet.

Wie funktioniert Crowdinvesting in Immobilien?

Der Crowdinvesting-Prozess wird projektbezogen abgewickelt. Die Investoren bekommen dabei konkrete Bauvorhaben präsentiert und können selbst entscheiden in welche Immobilie sie investieren möchten. Um den Prozess zu starten, kontaktiert der Projektentwickler zunächst die Crowdinvesting-Plattform mit Projektvorschlägen. Danach fordert die Crowdinvesting-Plattform Unterlagen zum Projekt und zum Projektentwickler an.

Dazu gehören zum Beispiel die Kostenkalkulationen und Genehmigungsunterlagen. Darauf basiert dann die Entscheidung, welche Projekte zum Crowdinvesting angeboten werden. Ist die Entscheidung erst einmal getroffen, präsentiert die Plattform das Projekt auf ihrer Website und beginnt damit, Investitionen von den Anlegern zu sammeln.

Das gesammelte Geld geht dann an den Projektentwickler als Nachrangdarlehen. Damit setzt er dann das Projekt um. Sobald das Projekt dann erfolgreich abgeschlossen ist, erhalten die Anleger ihr Investment mit den angegebenen Zinsen zurückgezahlt.

Was sind die Vorteile für Anleger?

Es ist nicht schwer nachzuvollziehen, warum der Crowdinvesting Markt so beliebt ist. Besonders die Niedrigzinsen bieten mehrere Vorteile, an denen nicht nur Kleinanleger interessiert sind. In der Regel bietet das Crowdinvesting eine Rendite von über 5 Prozent, bei kurzen Kapitalbindungsfristen von 12-36 Monaten. Auch entstehen den Anlegern keine weiteren Kosten, da der Projektentwickler sämtliche Gebühren zahlt.

Niedrige Mindestsummen von wenigen hundert Euro, locken auch vorsichtige Anleger an. Besonders wichtig ist beim Crowdinvesting die hohe Transparenz. Die Anleger können sich immer direkt über die Projekte informieren. Einen kleinen Wehrmutstropfen gibt es allerdings: Jeder Anleger sollte sich darüber bewusst sein, dass sein kapital für die Laufzeit eines Projektes gebunden bleibt. Falls er vor dem Laufzeitende Geld benötigt, kann er nicht vorzeitig aus dem Projekt aussteigen.

Sie denken über eine Immobilie als Kapitalanlage nach? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gerne

 

 

Weitere Informationen finden Sie hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Immobilien-Crowdinvesting

https://de.wikipedia.org/wiki/Crowdfunding

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kapitalanlage?redirect=no

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

Foto: aquanaut/Depositphotos.com

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